
Die Aufgabenstellung
Zur Identifikation, Lecksuche und Prüfung der Desinfektion flexibler Endoskope in der Endoskopspülmaschine ETD3 suchte Olympus nach einem vollständigen Sensor-System. Diese Bauteile sollen auch die erforderlichen Dokumentationen in medizinischen Einrichtungen unterstützen.
Die Lösung
Jedes Endoskop wird durch eine RFID-Lösung identifiziert, welche m-u-t eigens für den Gebrauch in ETD3-Geräten entwickelt hat. Die mit RFID-Transpondern ausgestatteten Endoskope werden automatisch erkannt, wenn sie in die Waschkammer der ETD3 eingesetzt werden. Um die Störungen auszugleichen, die durch das metallische Gehäuse des Gerätes verursacht werden, wurden spezielle Antennen entwickelt, die ebenfalls im Innenraum der Waschmaschine installiert sind.
Die Menge des flüssigen Desinfektionsmittels, welches durch das Endoskop fließt, wird mit einem extra konzipierten Kontrollsystem gemessen. Dieses Bauteil ist in der Lage, sogar einen Durchsatz von weniger als 50 ml pro Minute mit einer hohen Genauigkeit zu messen. Dadurch können verschlossene Kanäle innerhalb des Endoskops erkannt werden.
Eine wichtige Aufgabe ist die Leckprüfung, die eine volle Funktionalität der Endoskope sicherstellt. m-u-t hat dazu eine auf Druck basierende Messmethodik entwickelt, bei der ein Druck von bis zu 5 mbar verwendet wird. Diese niedrigen Werte reichen aus, um kleinste Risse in der Membran des Endoskops festzustellen.
Alle m-u-t Bauteile der ETD3 werden über ein lokales Bus-System miteinander verbunden, welches auch über Netzwerke wie Daten- oder Telefonkabel angesteuert werden kann, um eine Fernwartung der Maschinen zu unterstützen.
Heutzutage ist m-u-t für die Produktion und die Betreuung der wichtigsten ETD3 Sensor-Komponenten zuständig. Alle diese Komponenten werden kontinuierlich optimiert, um die zukünftigen Anforderungen von Olympus erfüllen zu können.
Die Aufgabenstellung
Die Idee hinter diesem Projekt war die Senkung von Kosten in Krankenhäusern bei der Behandlung von Dekubitus-Patienten. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Beschleunigung des Wundheilungsprozesses der menschlichen Haut. Dies wird durch stimulierte Gleichstromimpulse erreicht. Diese Impulse reaktivieren biochemische Prozesse in der betroffenen Haut.
Die Lösung
m-u-t hat eine mobile, Batterie betriebene Lösung mit einer einfachen Bedienung für die tägliche Krankenhausroutine entwickelt. Das Gerät produziert niederfrequente Impulse, um das elektrische Potential zwischen den Zellen der Haut zu regulieren. Dadurch werden Wundheilungseffekte verstärkt angeregt. Parameter wie die Frequenz des Impulses und die Höhe der Spannung können vom Pflegepersonal einfach auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten eingestellt werden. Ein spezielles Set von Elektroden überträgt die Impulse vom Gerät auf die Haut des Patienten.
m-u-t ist nach ISO 13485 zertifiziert. Dies ist Voraussetzung, um medizinische Produkte wie dieses Wundheilgerät, welches ebenfalls nach MPG IIa zertifiziert ist, zu konzipieren und zu fertigen.
Die ersten Geräte wurden Anfang 2006 ausgeliefert und werden jetzt täglich in Krankenhäusern zur anerkannten Behandlung von ulcus crusis und decubitus eingesetzt.
Die m-u-t AG arbeitet gemeinsam mit Partnern aus Schleswig-Holstein an der Entwicklung eines künstlichen Organersatzes für den Einsatz in der Humanmedizin. Das langfristige Ziel der Verbundpartner ist die Entwicklung eines implantierbaren Systems, das in einem geschlossenen Kreislauf kontinuierlich Blutwerte misst und dann die erforderliche Medikamentendosis automatisch verabreicht. Damit sollen heutige Therapien ersetzt werden, bei denen der Patient mehrmals täglich manuell diese Aufgaben wahrnehmen muss. Unsere Aufgabe im Verbund ist die Entwicklung der implantierbaren Sensorik für das Gesamtsystem.
Sensorik für künstliche Bauchspeicheldrüse
Die m-u-t AG arbeitet gemeinsam mit Partnern aus Schleswig-Holstein an der Entwicklung eines künstlichen Organersatzes für den Einsatz in der Humanmedizin. Das langfristige Ziel der Verbundpartner ist die Entwicklung eines implantierbaren Systems, das in einem geschlossenen Kreislauf kontinuierlich Blutwerte misst und dann die erforderliche Medikamentendosis automatisch verabreicht. Damit sollen heutige Therapien ersetzt werden, bei denen der Patient mehrmals täglich manuell diese Aufgaben wahrnehmen muss. Unsere Aufgabe im Verbund ist die Entwicklung der implantierbaren Sensorik für das Gesamtsystem.
Die m-u-t AG erhält für dieses Vorhaben Fördermittel aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft. Das Zukunftsprogramm Wirtschaft ist das größte Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Schleswig-Holstein. Es bündelt Fördermittel in Höhe von rund 752 Mio. Euro, davon 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 173 Mio. Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ zuzüglich eines GRW-Sonderprogramms in Höhe von rund 30 Mio. Euro und 175 Mio. Euro Landesmittel.